Allgemeine Übersicht zum Magenbypass
Anästhesie
Vollnarkose
Dauer des Eingriffs
2–5 Stunden
Krankenhausaufenthalt
3 Nächte
Endgültiges Ergebnis
6–12 Monate
Rückkehr ins soziale Leben
6 Tage
Rückkehr zur Arbeit
8 Tage
Wiederaufnahme sportlicher Aktivitäten
8 Wochen
Durchschnittliche Schmerzen nach 3 Tagen
1–2 *
*Schmerzskala: von 0 = keine Schmerzen bis 5 = stärkste Schmerzen
 

Magenbypass
Der Magenbypass ist eine der ältesten und am besten untersuchten chirurgischen Methoden zur Behandlung von Fettleibigkeit. Er verringert sowohl das Magenvolumen als auch die Nahrungsaufnahme. In den letzten Jahren wurde er jedoch weitgehend durch neuere Techniken wie den Magen-Sleeve, den Mini-Magenbypass und die Transit-Bipartition ersetzt.

Während er im Jahr 2003 noch 63 % aller Adipositas-Operationen ausmachte, sank dieser Anteil bis 2013 auf 46 % und bis 2016 weiter auf 25 %. Bis 2012 war es die häufigste Methode, mittlerweile ist der Magen-Sleeve jedoch beliebter geworden.

Wer kann einen Magenbypass erhalten?
Ein Magenbypass kann bei Personen mit einem BMI über 40 durchgeführt werden. Er eignet sich auch für Personen mit einem BMI über 35, wenn sie unter Krankheiten wie Insulinresistenz oder orthopädischen Problemen leiden, die ihre Lebensqualität beeinträchtigen. Zudem kann er als Revisionsoperation bei Patienten angewandt werden, die bereits frühere Adipositas-Operationen hatten.

Wie wird die Magenbypass-Operation durchgeführt?
Die gebräuchlichste Form ist der Roux-en-Y-Magenbypass (RYGB). Dabei wird durch Absteppen des oberen Magenanteils eine kleine Tasche gebildet, die die Nahrungsaufnahme erheblich einschränkt. Diese Tasche wird direkt mit dem Dünndarm (Roux-Schlinge) verbunden, wodurch der Großteil des Magens und des oberen Dünndarms umgangen wird und die Kalorienaufnahme reduziert wird. Die Operation erfolgt laparoskopisch (minimalinvasiv).

Magenbypass vs. Magen-Sleeve: Was ist besser?
Der Magenbypass wird besonders bei Patienten mit langjährigem Diabetes oder Reflux bevorzugt. Aufgrund der anatomischen Veränderungen beim Bypass empfehlen viele Chirurgen jedoch inzwischen den Magen-Sleeve.

Beim Magen-Sleeve wird ein Teil des Magens entfernt, wodurch die Produktion des Hungerhormons reduziert wird, ohne den Darm zu verändern. Dadurch bleibt die natürliche Anatomie im Vergleich zum Magenbypass besser erhalten.

Während der Magen-Sleeve bei Bedarf überarbeitet oder wiederholt werden kann, ist der Magenbypass aufgrund der größeren anatomischen Veränderungen nicht leicht umkehrbar. Außerdem birgt der Magenbypass Risiken wie Geschwüre an der Verbindung von Magen und Jejunum, Darmkomplikationen und ein höheres Risiko für Nährstoffmängel im Vergleich zum Magen-Sleeve.

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